US-Botschaft in Jerusalem

Evangelikale in den USA jubeln

Zur Botschaftseröffnung in Jerusalem ließen die USA groteske christliche Prediger auftreten: Sie sehen den Holocaust als Teil des Plan Gottes

Noch bevor er das Abschlussgebet gesprochen hatte, um der neu eröffneten amerikanischen Botschaft in Jerusalem seinen und Gottes Segen zu spenden, sprach John C. Hagee schon einmal Donald J. Trump seine Verehrung aus. "An Ihren Namen wird man sich noch in tausend Jahren erinnern", schmeichelte der Pfarrer in einem Interview mit dem rechtspopulistischen Nachrichtenportal "Breitbart News" dem Staatschef der USA. "Sie haben die politische Unsterblichkeit erreicht, denn Sie hatten die Courage, das zu tun, was sich andere Präsidenten nicht getraut haben." Dieser Mut unter Feuer, er werde Trump in die Geschichtsbücher eingehen lassen.