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Transhumanismus: Muss der Mensch optimiert werden?

"Gefährlichste Idee der Welt" oder die Spinnerei einiger Silicon-Valley-Nerds? Wir haben mit der Wirtschaftsinformatikerin Sarah Spiekermann über transhumanistische Ideen gesprochen

Foto: imago images / Katerina Sulova
Foto: imago images / Katerina Sulova

"In the long run we are all dead – Langfristig sind wir alle tot", lautet das geflügelte Wort des Ökonomen John Maynard Keynes. Doch diese banale Tatsache entlockt den sogenannten Transhumanisten wohl nicht einmal mehr einen müden Lacher. In Zukunft müssen und sollen wir Menschen nicht sterben, sagen die Transhumanisten. Ewiges Leben und technisch optimierte Körper, in Clouds upgeloadete Gehirne und Menschen als Cyborgs – das sind die Visionen der Männer (und einzelner Frauen), die das Menschliche überwinden und uns in einen "posthumanen" Zustand versetzen wollen.