Coronavirus

Widersprüche bei Arbeitsbeginn für Sexarbeiterinnen

Die Volkshilfe Wien liest aus der neuen Lockerungsverordnung ein Ende des Arbeitsverbots für Sexarbeiterinnen heraus. Das Gesundheitsministerium will die Situation erst evaluieren

Foto: Heribert Corn
Foto: Heribert Corn

Es sei "höchst an der Zeit" gewesen, dass das Arbeitsverbot für Sexarbeiterinnen aufgehoben wird, sagt Tanja Wehsely, Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien. Und: Sie begrüße, dass es ab 1. Juli für Sexarbeiterinnen wieder möglich sei, ihrer Arbeit nachzugehen. Allerdings: Im Gesundheitsministerium wird die Öffnung der Branche verneint. Die Situation werde laufend evaluiert und geprüft, heißt es dort. "Der 1. Juli ist noch nicht fixiert", lässt Katharina Häckel-Schinkinger, Pressesprecherin im Ministerium, mitteilen. Grund dafür sei vor allem die Gesundheit der Betroffenen.