Hinrichtungen

Fast 2.000 Opfer von Massakern in Äthiopien identifiziert

Ein Team einer belgischen Universität untersuchte Vorfälle und zeichnet ein umfassendes Bild der Verbrechen. Eine weitere Untersuchung legt eine Täterschaft der Armee nahe

Sie sind nicht mehr einfach nur Zahlen in der Berichterstattung über den blutigen Konflikt, sondern Todesopfer mit Namen und einem Gesicht: Forscher der belgischen Universität Gent haben rund 1.900 Menschen identifiziert, die in mehr als 150 Massakern in Äthiopien umgebracht wurden. Die Täter waren Soldaten, Milizionäre oder Aufständische in der nördlichen Region Tigray, um die seit November gekämpft wird.