Kein Blatt vor dem Dings

Wiener Museen stellen Aktkunst bei "Onlyfans" aus

PR-Aktion mit ernstem Hintergrund: Wegen Zensur bei Facebook, Instagram und Co eröffneten Wiener Museen jetzt einen Account bei der Erotikplattform Onlyfans

Foto: Kunsthistorisches Museum
Foto: Kunsthistorisches Museum

Gängige Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram und Co haben mit der Darstellung von Nacktheit so ihre liebe Not: Das verständliche Ansinnen der Digitalplattformen, Pornografie von ihren Seiten weitgehend fernzuhalten, führt allzu oft auch dazu, dass künstlerische Darstellungen wie Gemälde und Skulpturen zensiert beziehungsweise gelöscht werden. Da es aber in der Kunstgeschichte vor Nacktheit nur so wimmelt, müssen Museen immer öfter umständliche Genehmigungsverfahren über sich ergehen lassen oder Selbstzensur üben, um ihre Werbesujets für Ausstellungen et cetera platzieren zu können.