Iran

Mahsa Amini soll laut iranischen Rechtsmedizinern an Krankheit und nicht an Schlägen gestorben sein

Die 22-jährige Kurdin war am 16. September im Iran in Polizeigewahrsam verstorben. Sie hatte laut der Sittenpolizei ihr Kopftuch nicht richtig getragen

Foto: Reuters / Juan Medina
Foto: Reuters / Juan Medina

Teheran – Der Iran hat am Freitag das Ergebnis einer medizinischen Untersuchung zur Todesursache der Kurdin Mahsa Amini veröffentlicht: Demnach soll die 22-Jährige infolge einer Krankheit und nicht an den Folgen von Schlägen gestorben sein, wie es in dem vom iranischen Staatsfernsehen veröffentlichten Bericht der rechtsmedizinischen Organisation des Iran (IMO) heißt. Eine unabhängige Bestätigung des Berichts gibt es nicht.