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Angst vorm bösen Wolf: Wie die Tiere zu ihrem schlechten Ruf kamen

Wölfe haben mit Menschen durchaus Gemeinsamkeiten und erfüllen in der Natur eine wichtige Aufgabe

Foto: Gary Kramer/U.S. Fish and Wildlife Service via AP
Foto: Gary Kramer/U.S. Fish and Wildlife Service via AP

Was haben die Märchen Die drei kleinen Schweinchen, Rotkäppchen und Die sieben Geißlein gemeinsam? In ihnen kommt ein übler Zeitgenosse vor, der nichts Gutes im Schilde führt: der böse Wolf. Es gibt viele Geschichten, in denen ein Wolf sein Unwesen treibt, und meistens ist er der Bösewicht. Viele Menschen haben auch tatsächlich Angst vor Wölfen. Aber wieso eigentlich? Ist der Wolf wirklich ein böses Tier? Gleich vorweggenommen: Böse Tiere gibt es nicht. Es gibt Raubtiere, die andere Tiere jagen und fressen. Das tun sie aber nicht, weil sie böse sind, sondern um zu überleben. Auch der Wolf zählt zu den Raubtieren. Auf seinem Speiseplan stehen unter anderem Hasen, Rehe oder Wildschweine. Aber zum Beispiel auch Schafe. Und genau hier kommen sich Menschen und Wölfe manchmal in die Quere.