FILE - Trucks with humanitarian aid for Artsakh parked in a road towards the separatist region of Nagorno-Karabakh, in Armenia, on July 28, 2023. Armenia called on the U.N. Security Council to hold an emergency meeting on the worsening humanitarian situation in AzerbaijanâÄÖs Nagorno-Karabakh region, which is mostly populated by Armenians. In his letter to the president of the U.N. Security Council, sent Friday and released by ArmeniaâÄÖs Foreign Ministry on Saturday Aug. 12, 2023, Armenian U.N. ambassador Mher Margaryan said the people of Nagorno-Karabakh were âÄon the verge of a full-fledged humanitarian catastrophe.âÄ (Hayk Manukyan/PHOTOLURE via AP, File)
Die aktuellen Berichte aus Bergkarabach sind fast immer auch Hilferufe: Etwa 120.000 Menschen leben in der Region, die völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört, aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird. Seit der Latschin-Korridor, die einzige Lebensader zwischen Armenien und Bergkarabach, von Aserbaidschan blockiert wird, mangelt es ihnen an so gut wie allem: Die Regale in den meisten Geschäften sind leer, es gibt kaum Lebensmittel oder Medikamente. Selbst das Gemüse, das direkt in Bergkarabach angebaut wird, findet kaum den Weg zu den Menschen in der Hauptstadt Stepanakert, weil auch viel zu wenig Benzin für den Transport zur Verfügung steht.