Neue Vorwürfe

Ex-Wirecard-Chef Jan Marsalek soll für Russland spioniert haben – Vorwürfe erhärten sich

Immer mehr Licht kommt ins Dunkel der Tätigkeiten von Jan Marsalek. Das "Wall Street Journal" beschreibt nun die Geheimdienstaktivitäten des Ex-Wirecard-Chefs

IMAGO/Sven Simon

FOTOMONTAGE: Deutsche Justiz verlangt laut Medienbericht Marsaleks Auslieferung Der fruehere Wirecard-Manager Jan Marsalek ist offenbar in Russland untergetaucht. Laut Bild soll die Muenchner Staatsanwaltschaft jetzt ein Rechtshilfeersuchen an den Kreml geschickt haben. wirecard Bilanzskandal: Ermittler durchsuchen Wirecard-Bueros. wirecard Logo, Firmenemblem,Schriftzug ,Gebaeude, Fassade,Sitz in Aschheim Dornach WIRECARD AG am 01.07.2020. *** PHOTOMONTAGE German justice demands Marsaleks extradition according to media report Former Wirecard manager Jan Marsalek has apparently gone into hiding in Russia According to Bild, the Munich public prosecutors office has now sent a request for legal assistance to the Kremlin wirecard accounting

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Mit den Worten, die in der Bilanz vermissten knapp zwei Milliarden Euro in Singapur finden zu wollen, machte sich Jan Marsalek im Juni 2020 auf den Weg. Danach verlor sich seine Spur. Als Manager war er damals von Wirecard schon entlassen gewesen. Stunden später brach der einst gefeierte Zahlungsdienstleister in sich zusammen. Marsalek ist geflüchtet und untergetaucht, er wird per internationalen Haftbefehl gesucht.