Longtermismus

Philosoph:in: "Die Visionen von Elon Musk sind elitär und gefährlich"

Anstatt sich auf aktuelle Probleme zu konzentrieren, setzen Longtermisten wie Musk auf fragwürdige Utopien, sagt der:die US-amerikanische Philosoph:in Émile Torres

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Tesla and SpaceX's CEO Elon Musk reacts during an in-conversation event with British Prime Minister Rishi Sunak in London, Britain, November 2, 2023. Kirsty Wigglesworth/Pool via REUTERS

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Émile Torres hat ein ungewöhnliches Interesse: das Ende der Menschheit. Kürzlich veröffentlichte der:die US-amerikanische Philosoph:in und Historiker:in, der:die sich als nichtbinär identifiziert, ein mehrere hundert Seiten starkes Buch zu dem Thema. Darin übt Torres Kritik am Longtermismus – einer Denkrichtung, die die extrem ferne Zukunft und zukünftige Generationen für wichtiger hält als die Probleme der Gegenwart und die seit einigen Jahren besonders unter einflussreichen Personen im Silicon Valley beliebt ist. "Diese Ideologie ist höchst problematisch, weil sie drängende Probleme ignoriert", sagt Torres. Longtermisten werfen Torres wiederum vor, ihre Ansichten falsch darzustellen. Es gehe ihnen tatsächlich darum, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und auf existenzielle Risiken hinzuweisen. Wer hat in dieser Debatte recht?