Rassistische Parolen

Gigi D'Agostino: Song-Verbot "wie eine Rückkehr ins Mittelalter"

"Rassismus lässt sich nicht stoppen, indem man Musik verbietet", sagt der italienische DJ zu Reaktionen auf ausländerfeindliches Gegröle zu "L'amour toujours"

IMAGO/Avalon.red

"Diese ganze Angelegenheit ist grotesk", findet Gigi D'Agostino, der mittlerweile anders aussieht als auf diesem Foto aus dem Jahr 2000.

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Wien – Der italienische DJ Gigi D'Agostino zeigt sich darüber schockiert, dass Radiosender und die UEFA sein Lied "L'amour toujours", zu dem bei mehreren Anlässen rassistische Parolen gegrölt wurden, künftig meiden. "Einen Song einfach zu verbieten, das ist wie eine Rückkehr ins Mittelalter. Dabei ist es doch ganz klar. Rassismus lässt sich nicht stoppen, indem man Musik verbietet", so der 55-Jährige im Interview mit der "Kronen Zeitung" (Sonntag-Ausgabe).