Österreich

"Ostgipfel" um Corona-Maßnahmen wird zur Nachtschicht

Komplexitätsforscher: „Trend wird sich nicht von selbst umdrehen“

Matthias Balmetzhofer

23. März 2021, 21:07

Wie „orf.at“ den Komplexitätsforscher Peter Klimek zitiert, sei derzeit „überhaupt kein Faktor erkennbar“, der das Infektionsgeschehen in den nächsten Tagen dämpfen könnte. Die aktuelle Teststrategie würde den Anstieg lediglich verlangsamen, aber nicht umkehren.

Zu den offenen Schulen sagt Klimek, dass diese nicht das gesamte Infektionsgeschehen treiben würden, sondern vielmehr das widerspiegeln würden, was in der Bevölkerung passiert. Sollten schärfere Maßnahmen gesetzt werden, werde es weitere sieben bis 14 Tagen dauern, bis sich diese auch in den Zahlen niederschlagen würden. Grund dafür sei die mittlerweile bekannte "Zeitverzugsarithmetik". Eine Entlastung der Intensivstationen sei damit erst frühestens in einem Monat zu erwarten.