Dienstag stellte die SPD ihre Kampagne für die Bundestagswahl vor. Angesichts der Umfragen muss sie hoffen, dass die Plakate fast Unmögliches vollbringen.

Foto: APA / AFP / John MacDougall

Hamburg – Der sozialdemokratische deutsche Kanzlerkandidat Martin Schulz hat in seinen persönlichen Zustimmungswerten im "Stern"-RTL-Wahltrend einen Tiefststand seit seiner Nominierung erreicht. Wenn der Bundeskanzler in Deutschland direkt gewählt werden könnte, würden sich nur noch 21 Prozent der Wahlberechtigten für Schulz entscheiden, ergab die am Mittwoch veröffentlichte Forsa-Umfrage.

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) würden sich hingegen unverändert 52 Prozent entscheiden, womit Merkel nun 31 Punkte vor ihrem Herausforderer liegt. In den Präferenzen für Parteien ist die Stimmung weitgehend unverändert geblieben.

Grüne, FDP, AfD und Linke bei acht Prozent

Demnach liegt die Union wie in der Vorwoche bei 40 Prozent, die SPD bei 22 Prozent, auch Grüne und FDP blieben mit je acht Prozent Zustimmung unverändert. Alleine die AfD konnte einen Punkt auf acht zulegen, die Linke verlor einen und liegt jetzt ebenfalls bei acht Prozent. Damit sind die kleineren Parteien in dieser Befragung alle gleichauf.

Für die Umfrage befragte das Forsa-Institut vom 24. bis 28. Juli 2.501 repräsentativ ausgesuchte Bürger. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/-2,5 Prozentpunkten, die Werte können also nach oben oder unten abweichen. (APA, 2.8.2017)