Der japanische Telekomkonzern Softbank hält sich bedeckt zu einem Einstieg beim US-Mitfahrdienst Uber. Eine Beteiligung werde erwogen, aber eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden, teilte Softbank am Dienstag mit. Der Aktienpreis und die Anzahl der Anteilsscheine, die Softbank erwerben könne, müssten "zufriedenstellend" sein.

Bis zu 10 Milliarden Dollar

Softbank hatte als Führer eines Konsortiums bereits im August Interesse an einer Investition angemeldet. Laut Insidern ist bei dem Fahrdienstvermittler bereits der Weg für einen Einstieg freigeräumt worden. Das Geschäft könnte demnach ein Volumen von bis zu 10 Milliarden Dollar (8,6 Milliarden Euro) haben.

Uber gilt mit einer Bewertung von 69 Mrd. Dollar als das teuerste von Finanzinvestoren gestützte Unternehmen der Welt und strebt bis zum Herbst 2019 einen Gang an die Börse an. Softbank wiederum hat sich in jüngster Zeit einen Namen als Geldgeber für Technologieunternehmen gemacht und ist unter anderem am Uber-Konkurrenten Didi und der indischen Taxi-App Ola beteiligt. Fusionsverhandlungen zwischen dem Sprint-Eigner Softbank und der Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile US sind kürzlich ohne Ergebnis beendet worden. (Reuters/APA, 14.11.2017)