Cygnus wird vom Roboterarm der Raumstation ISS eingefangen.

Foto: AP/NASA TV

Washington – Der private Raumfrachter "Cygnus" hat nach rund zweitägiger Reise erfolgreich an der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt. "Cygnus" sei am Dienstag an der ISS angekommen und befestigt worden, teilten die US-Raumfahrtbehörde NASA und die Betreiberfirma Orbital ATK mit.

Der Frachter war am Sonntag an Bord einer "Antares"-Rakete von der Wallops Flight Facility der NASA in Virginia gestartet. Der Abflug war ursprünglich für Samstag geplant gewesen, aber kurzfristig verschoben worden.

Zusätzlicher Arbeitsraum

"Cygnus" brachte rund 3.400 Kilogramm Proviant, Kleidung und anderen Nachschub mit. Während der Frachter an der Raumstation angedockt ist, wird er den ISS-Bewohnern zudem als Arbeitsraum für wissenschaftliche Experimente dienen – das bietet ihnen zusätzliche 27 Kubikmeter Raum. Nach dem Abdocken in der ersten Dezember-Woche wird der dann mit Müll beladene Transporter mehrere Kleinsatelliten aussetzen, bevor er schließlich beim Wiedereintritt in die Atmosphäre verglüht. Es ist der achte Transportflug von Orbital ATK im Auftrag der NASA. (APA, 14.11.2017)