Das "Aquarium" im STANDARD-Newsroom: Hier finden die wichtigsten Redaktionskonferenzen statt.

Foto: Heidi Seywald

Morgens, zehn Uhr in Wien. Eine Gruppe Jugendlicher steht im Foyer des Standard, einige zeigen auf den verglasten Konferenzraum. "Schau mal, der Löwe auf dem Tisch," sagt einer. "Wieso kann man da reinschauen?", fragt eine andere. Die Schülerinnen und Schüler nehmen an einer Hausführung teil. Im Laufe des Vormittags erfahren sie, was dieses "Aquarium" ist und wie der Arbeitsalltag der Journalistinnen und Journalisten, die im Newsroom arbeiten, aussieht.

Die Schulgruppe ist eine von etwa 45 Schulklassen, die im Durchschnitt pro Jahr den STANDARD besuchen. Rund 70 Hausführungen finden jährlich statt, auch Studenten und Studentinnen oder Personen, die eine Weiterbildung machen, besuchen die Redaktion. Dabei erfahren sie etwas über die Entstehungsgeschichte von DER STANDARD und derStandard.at, was ein Qualitätsmedium ausmacht, wie die Medienlandschaft in Österreich aussieht und welche Rolle die User in unserer Community spielen.

Ein Tag in der STANDARD Redaktion

Fast 500 Leute arbeiten daran, dass jeden Tag eine Zeitung erscheint. Etwa 150 davon sind Journalistinnen und Journalisten. Der Rest arbeitet etwa in der Abteilung User Generated Content, ist für Social Media zuständig oder in der Anzeigenabteilung, im Marketing und im Vertrieb tätig.

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Mit ihrer Arbeit erreichen die Standard Redakteurinnen und Redakteure insgesamt 444.000 Personen ab 14 Jahren in Österreich. Das entspricht einer Reichweite von sechs Prozent, wie die aktuelle Media Analyse von Oktober 2017 ergab. Damit liegt der Standard deutlich vor der Presse, die 4,1 Prozent Reichweite hat.

Anders als im Printbereich ist online die größte Konkurrentin nicht die Presse, sondern die Kronen Zeitung. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung hat derStandard.at eine hohe Reichweite: 33,6 Prozent lesen Artikel online und verbringen im Schnitt circa sieben Minuten auf der Seite. Zum Vergleich: krone.at kann eine Reichweite von 33,8 Prozent verzeichnen, hingegen verweilen die Leser dort eine Minute weniger.

Social Media

Auch über Social Media finden die Leserinnen und Leser einen Weg zum Standard. Sei es über Instagram, Facebook, Twitter oder den WhatsApp-Dienst, bei dem Nutzerinnen und Nutzer ein Morgenmenü mit den wichtigsten Themen des Tages erhalten. Anfangs musste unsere Social Media-Redakteurin diese über fünf verschiedene Smartphones verschicken, weil die Broadcast-Listen auf eine gewisse Personenanzahl beschränkt waren.

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Instagram Account des STANDARD

Nachdem die Jugendlichen einen Einblick in die verschiedenen Bereiche des STANDARD erhalten haben, das Redaktionssystem kennengelernt und erfahren, was der Foromat ist, gibt es einen Rundgang durch den Newsroom. Und dann endet die Hausführung wie sie angefangen hat: vor dem "Aquarium", dem großen Konferenzraum, wo tagtäglich entschieden wird, welcher Artikel und welches Titelfoto auf die Seite Eins kommen. "Der Löwe ist übrigens eine Löwin", sagt eine Schülerin zu ihrem Klassenkollegen, "ein Medienpreis für besonders gute Artikel über die Lebenssituation von Frauen".