Erst kürzlich wurde Wien vom Reisemagazin Condé Nast Traveler zur zweitbesten Stadt gekürt. Jetzt wird Österreichs Hauptstadt erneut geschmeichelt. Der National Geographic Travel bezeichnet Wien als eine seiner Must-See-Destinationen für 2018.

Jedes Jahr veröffentlicht das Magazin in der US-Ausgabe seine "Best of the World"-Liste mit 21 Reisezielen. Städte, Kultur und Natur müssen dabei abgedeckt werden. Wien hat es dieses Mal auf Platz 6 geschafft. Warum und welche neun Orte man auf der Erde nächstes Jahr sonst noch sehen muss, zeigen wir hier.

10. Dublin, Irland

Trotz 1,2 Millionen Einwohner fühlt man sich als Besucher in Irlands Hauptstadt wie in einer Dorfgemeinschaft – so freundlich und offen sind die Iren in ihren geliebten Pubs. Ob das an der Jugend liegt? Ein Drittel der Iren ist unter 25.

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9. Jordan Trail, Jordanien

Hier empfiehlt der National Geographics Traveler nur eine Fortbewegungsart: Wandern. Auf der rund 650 langen Wanderroute bieten sich dafür viele Gelegenheiten auf acht unterschiedlichen Abschnitten. Die Stadt Petra sollte man sich aber unbedingt anschauen – daran führt kein Weg vorbei.

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8. Malmö, Schweden

Eine Stadt, viele Genüsse: Dank fast 180 unterschiedlichen Nationalitäten und rund 450 Restaurants, wird Malmö zu einer Vereinten Nation des Essens. Wer auf Reisen gerne Traditionelles kostet, sollte sich an die von Schweden zelebrierte Fika mit Kaffe und Zimtschnecken halten.

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7. North Shore, Oahu, Hawaii

Neben dem klassischen Bild von Wellenreitern in tiefblauen Wassermassen, hat die bekannte North Shore auch eine atemberaubende Landschaft zu bieten. Um diese zu erhalten, sollte man vor Ort lokale Landwirte unterstützen – häufig bieten diese im Gegenzug eine kostenlose Unterkunft an.

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6. Wien, Österreich

Warum man 2018 Wien besuchen sollte? Es gibt viele Gründe, National Geographics nennt für kommendes Jahr aber vor allem einen: Die Wiener Moderne und ihre kulturellen Events rund um die 1918 verstorbenen Mitbegründer der Secession Gustav Klimt, Koloman Moser und Otto Wagner.

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5. Oaxaca, Mexiko

Der südlich gelegene Bundesstaat ist einer der kulturell vielfältigsten Mexikos – und auch ein sehr farbenfroher. Am lokalen Markt lässt sich die Vielfalt in Form von Wolldecken und anderen handgemachten Textilien erwerben. Benützt werden traditionell natürliche Farbstoffe, z.B. aus Früchten und Insekten.

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4. Sydney, Australien

Das fächerförmige Opernhaus wurde schnell zum Wahrzeichen der beliebten Metropole, die fälschlicherweise oft als Hauptstadt gehandelt wird (Canberra ist es tatsächlich).

2016 wurde dem Haus ein neuer Look verpasst – um schlappe 273 Millionen Dollar. Ob es sich gelohnt hat? Hinfliegen und anschauen, rät auch National Geographic.

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3. Tiflis, Georgien

24-stündige Schwefelbäder, deftiges Essen und hilfsbereite Einwohner: Für seinen authentischen Charme wird Tbilisi in Georgien gelobt. Ein Blick auf das Stadtzentrum zeigt auch architektonische Innovationen, wie die neu konstruierte Konzerthalle und die Friedensbrücke.

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2. Jujuy Provinz, Argentinien

Hinfliegen und staunen – so lautet das einzige To-Do für einen Aufenthalt zwischen den farblich abgestuften Steinformationen der Jujuy Provinz im Nordwesten Argentiniens, die auch Cerro de los Siete Colores, also Hügel der sieben Farben, heißen.

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1. Harar, Äthiopien

Als die überraschendste Stadt Ostafrikas wird Harar bezeichnet. Warum? Glaubt man dem Ranking von National Geographic, soll es hier das beste Bier und den qualitativ hochwertigsten Kaffee Äthiopiens geben.


Die vollständige Liste gibt es auf National Geographic. (nch, 05.12.2017)

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