Kevin Spacey wurde von Christopher Plummer ersetzt: Nun gibt es den ersten Trailer.

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Los Angeles – In einem neuen Trailer für den Spielfilm "Alles Geld der Welt" hat nun Christopher Plummer den Part von Kevin Spacey übernommen. Das Video gibt den 22. Dezember als US-Starttermin für das Entführungsdrama von Regisseur Ridley Scott an. Das Filmstudio Sony Pictures veröffentlichte am Mittwoch auch ein neues Filmplakat mit Plummer.

Scott hatte Anfang November verkündet, dass er alle Szenen mit Spacey aus dem bereits fertig gedrehten Film herausschneiden werde, nachdem Vorwürfe sexueller Belästigung gegen den "House of Cards"-Schauspieler bekannt geworden waren.

Neuer Trailer zu "All the Money in the World" in Originalsprache.
Sony Pictures Entertainment

Spacey (58), der in dem Film den Ölmilliardär Jean Paul Getty spielte, wurde durch Plummer (87) ersetzt. In den vergangenen Wochen drehte Scott mit Plummer und den Hauptdarstellern Michelle Williams und Mark Wahlberg die entsprechenden Szenen nach.

"Alles Geld der Welt" erzählt die Geschichte der spektakulären Entführung des reichen Erben John Paul Getty III., der 1973 fünf Monate in der Hand skrupelloser Entführer war. Sein Großvater hatte sich zunächst geweigert, das Lösegeld zu zahlen.

In den USA soll der Film mit dem Originaltitel "All the Money In the World" an dem zuvor geplanten Termin am 22. Dezember starten. In Deutschland soll "Alles Geld der Welt" Mitte Februar anlaufen.

Disney wählt Liu Yifei für "Mulan" aus

Das 1998 von Disney verfilmte Zeichentrick-Märchen "Mulan" um die chinesische Heldin Hua Mulan soll mit der Schauspielerin Liu Yifei neu verfilmt werden. Das Hollywood-Studio gab die Wahl der chinesischen Hauptdarstellerin am Mittwoch bekannt. Dem Branchenblatt "Hollywood Reporter" zufolge hatten Casting-Produzenten weltweit fast 1.000 Kandidatinnen vorsprechen lassen.

Yifei (30), die schon als Teenager in ihrer Heimat mit Fernseh-Serien bekannt wurde, spielte unter anderem in Filmen wie "The Forbidden Kingdom", "A Chinese Ghost Story – Die Dämonenkrieger" und an der Seite von Nicolas Cage und Hayden Christensen in "Outcast" mit. Sie lebte mehrere Jahre in New York und spricht gut Englisch.

Das 2000 Jahre alte chinesische Volksmärchen "Mulan" erzählt von einem mutigen Mädchen, das aus Liebe zum Vater in den Krieg zieht, als gefeierte Heldin zurückkehrt und auf diesem beschwerlichen Weg zu sich selbst findet. Als Regisseurin ist die Neuseeländerin Niki Caro ("Whale Rider") an Bord. Disney plant den Kinostart für 2019.

Redmayne und Jones in Ballonflug-Drama

In der Filmbiografie "Die Entdeckung der Unendlichkeit" spielten Eddie Redmayne (35) und Felicity Jones (34) das Ehepaar Hawking. Bald könnten die britischen Schauspieler wieder gemeinsam vor der Kamera stehen. "Variety" zufolge verhandeln sie mit den Amazon Studios um die Hauptrollen in dem geplanten Historien-Drama "The Aeronauts".

Es geht um die britischen Ballonfahrt-Pioniere Amelia Wren und James Glaisher, die sich 1862 im offenen Ballon in große Höhen wagten. Das Drehbuch stammt von Jack Thorne ("Wunder"), Tom Harper ("War & Peace") ist als Regisseur an Bord. Über einen Drehstart wurde zunächst nichts bekannt. Redmayne gewann 2015 für seine Rolle als der Astrophysiker Stephen Hawking in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" den Oscar als bester Darsteller, Jones war als Jane Hawking nominiert.

Vierter gemeinsamer Film für Ryder und Reeves

Eine romantische Komödie bringt Winona Ryder (46) und Keanu Reeves (53) wieder gemeinsam ins Kino. Laut "Deadline.com" hat der bereits abgedrehte Film "Destination Wedding" nun einen Verleih gefunden, über den Kinostart wurde aber noch nichts bekannt.

Ryder und Reeves spielen zwei schlecht gelaunte Hochzeitsgäste, die nur widerwillig zu der Feier anreisen, sich dort aber überraschend ineinander verlieben. Das Drehbuch stammt von dem "Mad Men"-Produzenten Victor Levin, der auch Regie führte. Vor 25 Jahren standen die Hauptdarsteller für "Bram Stoker's Dracula" erstmals gemeinsam vor der Kamera, es folgten "A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm" (2006) und "Pippa Lee" (2009).

James Franco arbeitet an Superhelden-Film

Hollywoodstar James Franco ("127 Hours", "Spider-Man") arbeitet an einem Superhelden-Projekt in doppelter Funktion, als Produzent und Schauspieler. Der 39-jährige Kalifornier bestätigte laut "Hollywood Reporter", dass er zusammen mit seinem Bruder Dave Franco und ihrer gemeinsamen Firma Ramona Films ein "X-Men"-Thema zu einem "neuen Genre" ausbauen wollte.

Das Projekt sei noch in einer frühen Phase und er könne nicht viel verraten. Als nächstes sind die Brüder in "The Disaster Artist" auf der Leinwand zu sehen. James Franco führte bei der Tragikomödie über die Entstehungsgeschichte des Kultfilms "The Room" von Tommy Wiseau (2003) Regie und stand auch als Tommy Wiseau vor der Kamera. Wegen schlimmer Drehbuchfehler und Dialogen zählt "The Room" zu den schlechtesten Filmen aller Zeiten.

Anna Kendrick dreht mit Regisseur Chris Morris

Die amerikanische Schauspielerin Anna Kendrick (32, "Pitch Perfect", "Table 19 – Liebe ist fehl am Platz") hat sich auf ein Projekt des britischen Regisseurs und Komikers Chris Morris (55) eingelassen. Morris hatte mit der bissigen Terror-Komödie "Four Lions" 2010 sein Regiedebüt gegeben. Der Inhalt der neuen, noch titellosen Komödie sei unter Verschluss, wie das Kinoportal Deadline.com berichtet.

Im Sommer habe das Team bereits in der Dominikanischen Republik gedreht. Die TV-Schauspielerin Danielle Brooks aus der Hit-Serie "Orange Is the New Black" war ebenfalls dabei. Kendrick ist ab Mitte Dezember in "Pitch Perfect 3" auf der Leinwand zu sehen.

Skarsgard stößt zu Theron-Rogen-Komödie

Die Hollywood-Stars Charlize Theron (42, "Mad Max: Fury Road") und Seth Rogen (35, "The Interview") erhalten für die schwarze Komödie "Flarsky" Verstärkung. Dem Branchenblatt "Hollywood Reporter" zufolge tritt nun auch der schwedische Schauspieler Alexander Skarsgard (41, "Hüter der Erinnerung") vor die Kamera. Jonathan Levine ("50/50 – Freunde fürs (Über)Leben") ist als Regisseur an Bord.

Die Story kreist um einen arbeitslosen Journalisten (Rogen), der seinen Teenagerschwarm und frühere Babysitterin, die inzwischen eine einflussreiche Politikerin (Theron) geworden ist, um den Finger wickeln will. Skarsgard, der im September die Emmy-Trophäe als bester Nebendarsteller in der Mini-Serie "Big Little Lies" holte, schlüpft in die fiktive Rolle des kanadischen Premierministers. Die Dreharbeiten im kanadischen Montreal sind bereits angelaufen.

Insider: Cineworld will in den USA zukaufen

In der Kinobranche bahnt sich Insidern zufolge eine internationale Fusion an. Das britische Unternehmen Cineworld sei an der Übernahme des US-Konkurrenten Regal Entertainment interessiert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag. Mit einem Zusammenschluss könnten die Kinobetreiber Online-Rivalen wie Netflix besser Paroli bieten.

Regal Entertainment ist an der Börse rund 3 Mrd. Dollar (2,5 Mrd. Euro) wert. Cineworld kommt auf eine Marktkapitalisierung von umgerechnet 2,5 Mrd. Dollar. Bei Cineworld und Regal Entertainment war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Regal betreibt 561 Kinos an 7.315 Orten und Cineworld 2.049 Lichthäuser in 221 Städten. (APA, 30.11.2017)