Berlin – Nach dem Abbruch der Jamaika-Gespräche durch die FDP hat die Partei einer Umfrage zufolge in der Wählergunst eingebüßt. Derzeit würden nur noch acht Prozent für die Liberalen stimmen, wie eine am Montag veröffentlichte Forsa-Erhebung für die Sender RTL und n-tv ergab.

Bei der Bundestagswahl im September war die FDP noch auf 10,7 Prozent gekommen. Die Union verbessert sich der Erhebung zufolge auf 34 Prozent (Wahl: 32,9 Prozent) verbessern kann. Die SPD erreicht 20 Prozent (20,5). Die Grünen legen zu auf 13 Prozent (8,9) und wären damit drittstärkste Kraft. Die AfD verliert auf zehn Prozent (12,6), die Linke liegt bei neun Prozent (9,2).

Die leichten Zugewinne für die Union hatten sich auch in anderen Umfragen bereits angedeutet, ebenso Zugewinne für Grüne und Verluste für die FDP. Was das Abschneiden der AfD betrifft, kommen die Erhebungen verschiedener Institute zu unterschiedlichen Resultaten. (Reuters, 4.12.2017)