Städte, die noch nicht von Touristen überlaufen sind

Es gibt noch viele Städte, die Reisende weniger auf dem Radar haben und die noch nicht so überlaufen sind wie Venedig, Barcelona und Co.

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"Overtourism": Dieses Schlagwort beschäftigt zunehmend die Reisebranche. So beliebte Metropolen wie Barcelona, Dubrovnik oder Venedig kommen an die Grenzen ihrer Kapazität und Gastfreundschaft. Das liegt zum einen am Boom der Low Cost-Airlines, zum anderen am wachsenden Segment der Kreuzfahrt-Industrie. Dabei gibt es noch viele Städte, die die Reisenden weniger auf dem Radar haben.

Bologna – Geheimtipp im Herzen Norditaliens

Über Overtourism klagt oftmals auch Florenz. Dies schlägt sich nicht zuletzt in den Preisen der Toskana-Stadt nieder. Hotels sind zudem häufig ausgebucht. Und vor den Uffizien bilden sich morgens bereits lange Schlangen. Eine gute Alternative ist Bologna in der Emilia-Romagna. Die Stadt wird auch der "Bauch Italiens" genannt – eine Anspielung auf die kulinarischen Köstlichkeiten und die exzellenten Restaurants der Stadt. Hochgehalten wird hier zudem die Aperitivo-Kultur. Zur Happy Hour gibt es zu einem Drink nämlich meist eine Platte feiner Antipasti.

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Breslau – Ehemalige Kulturhauptstadt in Polen

Die quirlige Studentenstadt Breslau war 2016 Kulturhauptstadt Europas. Mit ihrer kunstvoll restaurierten Altstadt, der alternativen Szene und der hohen Dichte an Bars und Cafés ist sie nach wie vor ein wahrer Geheimtipp für Citytrips. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis rundet das Paket ab. Breslau ist also eine Option für all die, denen beispielsweise Prag und Budapest zu überlaufen sind.

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Bilbao – Spannende Hauptstadt des Baskenlandes

Eine Sonderrolle unter den zehn Geheimtipps nimmt Bilbao ein. Ein Wochenendtrip hier zählt zwar nicht zu den absoluten Schnäppchen, dafür gilt die Hauptstadt des Baskenlandes aber selbst über die Grenzen Spaniens hinaus als absolute Feinschmecker-Stadt mit einer beachtlichen Anzahl von Sterne-Restaurants. Beste Voraussetzungen für ein entspanntes Gourmet-Wochenende – abseits des Metropolentrubels.

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Glasgow – Trendige Alternative zu Edinburgh

In Schottland gehört sicherlich Edinburgh zu den beliebtesten Städtezielen. Dies führt aber auch hier dazu, dass es insbesondere im Sommer sehr eng werden kann am Fuße des Castles. Nicht allzu weit westlich liegt mit Glasgow eine trendige Stadt, deren Musikszene darauf wartet, entdeckt zu werden. Zudem gibt es hier eine aufstrebende moderne Architektur zu bestaunen. Außerdem lässt sich auch hier Whisky ebenso bei Tastings probieren wie in der Nachbarstadt.

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Graz – Schönes Städteziel mit entspanntem Flair

Im Alpenraum ist Innsbruck oftmals sehr voll. Neben Urlaubern sind es auch Tagestouristen, die die Straßen rund um das Goldene Dachl füllen. Von Süddeutschland sind Urlauber schließlich in kurzer Zeit dort. Nicht zuletzt liegt die Stadt an der Route nach Italien, was viele Urlauber zu einem Stopp dort bewegt. Etwas abseits der Verkehrsrouten liegt dagegen Graz. Die zweitgrößte Stadt Österreichs hat mit ihrer steirischen Küche sehr gute Restaurants zu bieten. Die Studenten geben der Stadt am Fuße des Schlosses zudem ein junges und buntes Flair.

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Porto – Lissabons kleine Schwester im Norden

Im beliebten Lissabon endet auch die Saison auch am Ende des Sommers nicht. Die vielen Flugverbindungen sorgen selbst im Winter dafür, dass es in Portugals Hauptstadt kaum eine Verschnaufpause gibt. Eine ähnliche Entwicklung könnte in den kommenden Jahren auch Porto blühen. Noch gibt es in der Stadt am Duoro jedoch viel zu entdecken, ohne sich den Platz mit zu vielen anderen Besuchern teilen zu müssen.

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Toulouse – Es muss nicht immer Paris sein

Frankreichs Hauptstadt Paris ist unter den Top 3 der meistbesuchten Metropolen Europas. Am Montmartre und Eiffelturm ist daher allerdings auch kaum ein Plätzchen mehr zu finden. Wer es lieber entspannt möchte, sollte Toulouse einen Besuch abstatten. Ein Argument ist das gute Klima der Stadt, die am Fuße der Pyrenäen liegt. Das vergleichsweise günstige Preis-Niveau für Hotels spricht ebenfalls für Toulouse.

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Valencia – Auch diese Stadt hat tolle Strände

In Spanien pilgern Stadt- und Sonnenfans jedes Jahr zu Tausenden nach Barcelona. Eine wachsende Anzahl von Einheimischen steht den Touristen aber leider zunehmend ablehnend gegenüber. Eine gute Alternative ist Valencia. Die Stadt verfügt über eine schöne Innenstadt mit toller Jugendstil-Architektur. Und lange Strände gibt es vor den Toren Valencias ebenfalls. Nicht zuletzt punktet die Stadt durch erstklassige Museen und eine kreative Kunstszene.

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Vilnius – Kleinod in den Baltischen Ländern

Im Baltikum sorgen günstige Flüge aus ganz Europa sowie Kreuzfahrtschiffe und Fähren für volle Gassen in Rigas und Tallinns Zentrum. Litauens Hauptstadt Vilnius liegt als einzige der drei Metropolen nicht an der Ostseeküste. Was auf den ersten Blick wie ein Nachteil wirkt, kann aber auch positiv gedeutet werden. In der Tat geht es in Vilnius‘ Altstadt mit dem beeindruckenden Ensemble barocker Bauwerke immer noch vergleichsweise gemächlich zu.

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Zagreb – Junge Metropole im Zentrum Kroatiens

Unter dem Ansturm von Besuchern stöhnen in Kroatien insbesondere die Küstenstädte. In Split und Zadar sorgen vor allem die Kreuzfahrttouristen dafür, dass es im Zentrum eng wird. Noch voller geht es im weiter südlich gelegenen Dubrovnik zu. Wer auf die Nähe zum Meer verzichten kann, sollte Zagreb eine Chance geben. Die kroatische Hauptstadt punktet durch eine junge Szene mit vielen Bars samt Live-Musik. Im Vergleich zu den Küstenstädten sind auch die Restaurants in Zagreb deutlich günstiger. (red, X.1.2018)

Quelle: weekenGO

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