Parfumtest: Penhaligon's Bewitching Yasmine

Jasmin, Kardamom, Oud, Weihrauch und Vanille

Ela Angerer

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Mit Penhaligon's Bewitching Yasmine lassen sich gute Geister beschwören.

Foto: Hersteller

Gegen Ende des Jahres wird es übersinnlich: Gerne bemüht man Horoskope und Tarot- karten. Warum nicht diese ägyptische Tempelkatze ins Haus lassen? Wie eine Sphinx wacht sie über unser Schicksal im Badezimmer: Hat man lange genug die Zähne geputzt? Zahnseide verwendet? Alle notwendigen Pillen geschluckt? Unter den Röntgenaugen des Luxusflakons bekommt man sein Leben endlich in den Griff.

Seit 1874 zählt Penhaligon's zu den besten Parfumproduzenten. Mit Portraits, ihrer neuesten Kollektion, bieten die britischen Spezialisten das passende Totem für jeden an – von Hirsch bis Wildschwein ist alles dabei.

Man sollte sich von der anfänglichen Wucht der Katze nicht täuschen lassen: Sind die Jasmin-Trompeten erst einmal verklungen, bleiben sanfte Melodien aus Kardamom, Oud, Weihrauch und Vanille. Ja, so beschwört man gute Geister. (Ela Angerer, RONDO, 25.12.2017)

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