Weihnachtsmann unterwegs.

Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/

Washington – Der US-Raketenabwehr Norad entgeht kein noch so kleines Flugobjekt – der punktgenauen Überwachung kann sich selbst der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten nicht entziehen. In einer seit 1955 gepflegten Tradition verfolgt die Luftraumüberwachung, die die USA sonst vor möglichen Raketenangriffen schützen soll, aus einer unterirdischen Bunkeranlage in Colorado den Flug des Weihnachtsmannes.

Inzwischen lässt sich der Weg von Santa Claus auch digital über die Website einsehen. "Seht zu, dass alle im Bett sind und schlafen, so dass Santa einfliegen kann", twitterte Norad am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit), als Santa Claus nach den Berechnungen der Experten noch zwischen Nigeria und dem Tschad geortet wurde.

Auch über eine spezielle telefonische Hotline konnten sich Kinder über den aktuellen Stand der Flugbewegungen des Weihnachtsmannes informieren. Überraschend nahmen am Nachmittag US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania aus Ihrem Urlaubsdomizil in Mar-A-Lago in Florida bei mehreren Anrufen den Hörer ab und sprachen mit Kindern über deren Weihnachtswünsche. (APA, 25.12.2017)