"Insidious 4": Wenn aus Finger Schlüssel werden

Im vierten Teil der Horrorfilmreihe wird eine Parapsychologin in ihre eigene Vergangenheit geschickt

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Horrorfilmreihen profitieren im Wesentlichen davon, dass das Böse immer wieder auftaucht. Erstens, weil es immer schon da war – bzw. nie lange auf sich warten lässt -, und zweitens, weil das serielle Auftauchen uns in unserer Angst bestätigt, dass wir nie unsere Ruhe finden werden. Erlösung bringt da nur der Kauf einer Kinokarte im Multiplex.

Teil vier der "Insidious"-Reihe: Parapsychologin Elise Rainier (Lin Shaye) sucht im Vergangenen.
Foto: Sony Pictures

Also nehmen auch im vierten Teil der Insidious-Reihe The Last Key die heimtückischen Dinge ihren Lauf. Wobei sich Heimtücke und ziemlich lange Gänge wie so oft im Haunted-House-Genre auch hier als zweckdienlich erweisen: Leigh Whannell, Autor der gemeinsam mit James Wan (Saw) kreierten Serie und Regisseur des vorangegangenen Prequels, schickt diesmal Parapsychologin Elise Rainier (Lin Shaye) – die bereits im ersten Teil den von Geistern verfolgten und traumatisierten Eltern zur Seite stand – in ihre eigene Vergangenheit.

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In New Mexico geht die Geisterjägerin ihrem persönlichen Dämon in die Falle. Dieser heißt Key Face, wird von dem am Marfan-Syndrom erkrankten und deshalb im Genre gern gesehenen Javier Botet gespielt und bietet Regisseur Adam Robitel (The Taking of Deborah Logan) ausreichend Gelegenheit, auf der Gruselklaviatur schrille Töne anzuschlagen, während sich Finger schaurigst in Schlüssel verwandeln. (pek, 3.1.2018)

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