Nicht nur US-Präsident Donald Trump feiert dieser Tage seinen Jahrestag – auch diejenigen, die am Tag seiner Vereidigung beim Women's March auf den Straßen unterwegs waren, wollen das Jubiläum nicht verstreichen lassen: In vielen US-Städten, aber auch in Europa, sind an diesem Wochenende wieder Proteste und Märsche angekündigt.

Das gesellschaftliche Klima hat sich in dem einen Jahr durchaus verändert – Stichwort #metoo. Das solle sich nun auch in den Wahlergebnissen widerspiegeln, fordern die Veranstalterinnen. Das Motto lautet dieses Jahr deswegen "Power to the Polls" – die Kampagne soll vor allem zur verbesserten Wählerregistrierung führen. Im November finden in den Vereinigten Staaten die so genannten "Midterm Elections" statt. Bei dieser Wahl wird unter anderem ein Drittel der Senatoren und das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt. (red, 20.1.2018)

Auch in Rom zogen tausende Menschen beim "Women's March" durch die Stadt.

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Ebenfalls in Rom: Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffen bei den Wahlen im November auf einen Dämpfer für Trump – "Frauen an die Urnen" lautet das diesjährige Motto.

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Teilnehmer des Women's March in Manhattan – in den USA sind landesweit über 250 Aktionen angekündigt.

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Viele sind auch dieses Jahr mit den rosaroten Mützen unterwegs, die so genannten "Pussyhats".

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Die Mützen sind nicht nur zum Symbol des Widerstands, sondern auch zum Museumsobjekt geworden. Das Victoria & Albert Museum in London hat kürzlich ein Exemplar erstanden und stellt es in seiner Sammlung zur Schau

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Transparente dürfen natürlich auch nicht fehlen.

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Auch in Washington D.C. versammeln sich am Samstagvormittag viele Menschen zum Women's March 2018.

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Was sich einige Demonstranten wünschen: Die Amtsenthebung von Donald Trump, dem 45. Präsident der Vereinigten Staaten.

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Ein Schnappschuss aus Philadelphia.

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