Wie viele iPhone X-Geräte wanderten über die Ladentheke? Das wird Apple am Donnerstagabend bekanntgeben.

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In wenigen Stunden ist es so weit: Dann gibt Apple bekannt, wie viele iPhone X-Geräte in den vergangenen drei Monaten abgesetzt werden konnten. In den vergangenen Tagen hatte der bevorstehende Quartalsbericht zahlreiche Spekulationen ausgelöst: Einmal hieß es, die iPhone X-Verkäufe übertreffen alle Erwartungen; einmal war von zu niedrigen Verkäufen und einer Einstellung des Geräts zu Jahresende die Rede.

Hohe Zufriedenheit

Doch im Endeffekt ist es relativ egal, wie viele Einheiten Apple tatsächlich abgesetzt hat. Das iPhone X ist ein Erfolg: Nicht nur IT-Journalisten, sondern auch reguläre Kunden schwärmen von dem Gerät. Die Verkaufszahlen könnten im Vergleich zum Vorjahresmodell gesunken sein; dafür ist der Preis des iPhone X deutlich höher. Drastische Einbußen hat Apple keinesfalls hingenommen.

Risiko ausgezahlt

Damit hat sich das Risiko, einschneidende Änderungen am Design vorzunehmen, für Apple ausgezahlt. Nach knapp zehn Jahren war der Konzern beim iPhone in einer Sackgasse angelangt. Smartphones verschiedener Hersteller hatten sich immer mehr angenähert und waren beinahe austauschbar. Das iPhone X hat das mit seinem fast rahmenlosen Display und dem Gesichtsscanner geändert. Nun hat Apples Smartphone wieder ein Fundament, auf dem es aufbauen kann.

Erfahrungen gesammelt

Daher ist es auch keine Katastrophe, wenn Apple das iPhone X tatsächlich einstampft. Mit dem Gerät konnte der Hersteller wertvolle Erfahrungen sammeln, um einzelne Komponenten nun zu perfektionieren. Daten von Branchenbeobachtern zeigen, dass Apple mit dem iPhone X jedenfalls Marktanteile von Android-Geräten aufholen konnte – und das ist womöglich die wichtigste Messlatte. (red, 1.2.2018)