Auf Fodors' No List finden sich Länder, die Touristen im Jahr 2018 nicht besuchen sollten. Die Gründe sind zum Beispiel Sicherheitsprobleme vor Ort oder der Schutz der dortigen Umwelt. Hier die vollständige Liste

10. Kuba

Da "Fodors" ein US-amerikanischer Reiseführer ist, kommt bei ihm Kuba auf den Index. Gar nicht so sehr weil man das Land nicht schätzt, sondern weil es für US-Bürger einige bürokratische Hürden zu überwinden gilt, um ins Land zu kommen. Die Schuld gibt der Reiseführer in erster Linie der eigenen Regierung.

Für den Rest der Welt besteht im Wesentlichen kein Grund, das Land nicht zu bereisen.

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9. Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer ist beeindruckend, leidet aber zunehmend unter dem Massentourismus.

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8. Honduras

Das zentralamerikanische Land gilt als Paradies für Taucher und bietet traumhafte Strände, Urwälder, Mangroven ... wenn da nicht die extrem hohe Mordrate wäre. Vor allem homosexuelle Menschen müssen um ihr Leben fürchten.

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7. Missouri

Der US-Bundesstaat fällt immer wieder mit Negativ-Schlagzeilen auf – vor allem in Sachen Menschenrechte und Diskriminierung. Kalksteinhöhlen, Budweiser und Jazz können daran nichts ändern.

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6. Mount Everest

Der Aufstieg ist sauteuer und sehr gefährlich. Das alleine sollte genügen, um dem höchsten Berg der Welt nicht zu nahe zu kommen. Fotos von vermüllten Berghängen, die immer wieder zu sehen sind, zeigen zudem, dass der Berg unbedingt eine Pause braucht.

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5. Myanmar

In Myanmar, einem wunderschönen Land mit reicher Geschichte, ist laut den Vereinten Nationen eine ethnische Säuberung im Gange, ähnlich dem Völkermord in Ruanda, wird das Volk der Rohingya vom Militär aus dem Land vertrieben.

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4. Phang Nga Nationalpark

James Bond hat diese Felsformationen im Phang Nga Nationalpark berühmt gemacht, nun sind sie bedroht und haben sich eine Auszeit verdient.

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3. Taj Mahal

Das Mausoleum aus dem 17. Jahrhundert ist unbestritten ein Werk von großartiger Schönheit. Die Archeological Survey of India stellte aber fest, dass die Kuppel des Taj Mahals sowie die vier Minarette eine Schlammpackung nötig haben – zur Reinigung der vergilbten Oberflächen. Die Arbeiten sollen im März 2018 beginnen. Also besser 2019 vorbeischauen.

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2. Peru, Venedig, Amsterdam

"Over Tourism", das ist das Schlagwort für so manche Sehenswürdigkeit – sei es eine ganze Stadt (Venedig, Amsterdam) oder eine besondere Stätte (Machu Picchu) – die von Touristen überlaufen wird. Venedig und Peru haben bereits mit einem Numerus Clausus reagiert, Amsterdam nimmt unter anderem Airbnb an die Kandare.

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1. Galápagos-Inseln

Gepriesen als Ort für einzigartige Flora und Fauna, sind die Galápagos-Inseln besonders anfällig für schädliche Einflüsse von außen. Die ecuadorianische Regierung hat zwar strenge Artenschutz-Gesetze eingeführt, die aber von vielen Touristen missachtet werden. Von Besuchern eingeschleppte Mikrokulturen können einheimische Pflanzen- und Tierarten ausrotten. (red, 6.2.2018)

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