Einen Tag nach einer Künstler-Delegation sind 229 Cheerleader aus Nordkorea anlässlich der Olympischen Winterspiele nach Südkorea gereist. Die jungen Frauen überquerten die Grenze zwischen den verfeindeten Staaten am Mittwoch als Teil einer 280-köpfigen Delegation.

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Sie sollen bei den Spielen in Pyeongchang Athleten aus dem Norden, aber auch aus dem Süden sowie ein gemeinsames Frauen-Eishockeyteam unterstützen. Die Delegation überquerte die Grenze in Dorasan in der entmilitarisierten Zone.

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Die Cheerleader scherzten mit den wartenden südkoreanischen Journalisten. Im Anschluss bestiegen sie Busse, die sie in ihr Hotel brachten. Etwa 20 Sympathisanten schwenkten die sogenannte Flagge der Vereinigung, als die Frauen zu ihrem Hotel abfuhren. Die Fahne zeigt eine hellblaue Silhouette der Halbinsel auf weißem Grund.

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Die Cheerleader waren dem Vernehmen nach sorgfältig ausgewählt worden. Die nordkoreanischen Behörden überprüften demnach die Familien der jungen Frauen, deren Aussehen, Geschick und Loyalität zur kommunistischen Staatspartei. Bereits zum dritten Mal seit 2002 hat Nordkorea anlässlich einer Sportveranstaltung Cheerleader in den Süden geschickt.

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Nordkorea hatte erst vor wenigen Wochen seine Teilnahme an den Winterspielen in Pyeongchang verkündet. Die Teilnahme gilt als wichtiges Zeichen der Entspannung im Verhältnis zwischen den beiden verfeindeten Staaten. (APA; 7.2.2018)

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