Dem HTC U11 (im Bild) soll schon bald ein neues Topmodell folgen, wie es danach weiter geht, scheint derzeit offen.

Foto: Tyrone Siu / AP

Seit Jahren schlittert der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC von einer Krise in die nächste. Alle Anstrengungen, diese Abwärtsspirale mit Produktinnovationen zu begegnen, blieben bisher erfolglos, die Smartphone-Absätze des traditionsreichen Unternehmens gehen immer weiter zurück.

Abgang

Nun folgen die nächsten schlechten Nachrichten für HTC: Mit Chialin Chang ist der aktuelle Chef der Smartphone- und Connected-Devices-Abteilung zurückgetreten. Eine ausführliche Begründung dafür gibt es nicht, in einer kurzen Mitteilung heißt es lediglich, dass Chang andere Karrierepläne verfolgen will.

Spekulationen über ein nahendes Ende der Smartphone-Entwicklung bei HTC dürfte aber ein anderer Umstand nähren: Der bisherige Posten von Chang bleibt nämlich vorerst unbesetzt, ein Nachfolger wurde jedenfalls nicht benannt.

U12

Dabei steht HTC gerade kurz vor der Präsentation eines neuen Topmodells für die eigene Smartphone-Serie: Im Rahmen des Mobile World Congress soll Ende Februar das HTC U12 präsentiert werden, wie aus in den letzten Wochen durchgesickerten Informationen bekannt ist.

Ein Teil der HTC-Entwickler hat unterdessen bereits eine andere Heimstatt gefunden: Google hat vor kurzem rund 2.000 HTC-Angestellte für einen Preis von 1,1 Milliarden US-Dollar übernommen. (apo, 14.2.2018)