Gangneung – Eine nordkoreanische Cheerleadergruppe war am Mittwoch vom scheinbaren, plötzlichen Auftauchen des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un bei einem Eishockeymatch der Olympischen Spielen in Südkorea kurzzeitig beeindruckt. Einige Cheerleader kicherten und wandten ihren Blick sofort ab, als der Doppelgänger, der sich später nur als Howard ausgab, lächelte und der Menge zuwinkte.

"Sie spielen ein gutes Spiel, sie haben ein Tor erzielt. Als Präsident ist das alles, was ich verlangen kann", sagte Howard der Nachrichtenagentur Reuters während der 1:4-Niederlage des vereinigten koreanischen Teams gegen Japan. Kurz zuvor hatten ihn Beamte des südkoreanischen Anti-Terror-Zentrums in Zivil von den Cheerleadern weggebracht.

"Wurde mit diesem Gesicht geboren"

Der Doppelgänger hatte bereits am Freitag während der Eröffnungsfeier für Aufregung gesorgt, als er und eine als US-Präsident Donald Trump verkleidete Person vom Sicherheitspersonal eilig aus dem Stadion geschafft wurden. Am Mittwoch sagte er, er sei kurzzeitig in einer Polizeistation festgehalten worden und "freundlich gebeten" worden zu gehen.

"Mein Gesicht ist zu politisch", sagte der Doppelgänger. "Ich wurde mit diesem Gesicht geboren, ich muss damit leben." (APA, 14.2.2018)

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