New York – Nach der europäischen Luftfahrtbehörde Easa hat auch ihr US-Pendant FAA vor bestimmten Triebwerken von Pratt & Whitney gewarnt, die im neuen Airbus A320 neo zum Einsatz kommen. Es gebe das Risiko, dass die Triebwerke während des Fluges versagten, teilten die amerikanischen Aufseher am Mittwoch mit. Demnach könnte ein Materialbruch auftreten. Die Easa hatte bereits am Freitag auf das Problem hingewiesen.

Der US-Hersteller Pratt & Whitney, der zu United Technologies gehört, hatte am Montag angekündigt, den europäischen Aufsehern in dieser Woche eine Lösung des Problems vorzuschlagen. Demnach sind 43 Triebwerke bei 32 Exemplaren des A320 neo betroffen. Die Maschine ist der Nachfolger der A320-Familie, die zu den meistverkauften Verkehrsflugzeugen überhaupt gehört. (Reuters, 14.2.2018)