Mikaela Shiffrin gönnt sich eine Pause.

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Pyeongchang/Yongpyong – Im Hirscher-Stil hat Mikaela Shiffrin bei den Winterspielen in Pyeongchang ihre Mehrfach-Gold-Mission mit dem Sieg im Riesentorlauf begonnen, ihre Schultern leicht und den Kopf frei gemacht. "Jetzt ist klar, dass ich von diesen Spielen nicht ohne Gold nach Hause fahren werde," zeigte sich die junge Amerikanerin einen Tag vor dem Slalom erleichtert. Auf den Super-G am Samstag verzichtet sie aber.

Damit beendete Shiffrin gleichzeitig alle Diskussionen über die Möglichkeit, als erste Skirennfahrerin bei Olympia überhaupt fünf Medaillen gewinnen zu können. Ursprünglich hatte die 22-Jährige vorgehabt, in allen Einzelbewerben anzutreten.

Dies wird wegen der vielen Verschiebungen und des nun dicht gedrängten Programms laut ihrer Mutter aber nicht passieren. "Das würde bedeuten, dass sie sechs Tage in Folge Rennen fahren oder trainieren würde. Sie braucht einen freien Tag", erklärte Eileen Shiffrin, die auch dem US-Trainerteam angehört.

Drei Rennen an drei Tagen sind also selbst für eine Ausnahmefahrerin wie Shiffrin zu viel. Sie wird deshalb nach dem Slalom einen Tag pausieren und dann mit Abfahrt und Kombination weitermachen. (APA; 15.2.2018)