In den letzten Saisonen wurde bei Dior die Feminismuskarte ausgespielt, für den kommenden Herbst ließ sich Designerin Maria Grazia Chiuri vom 1968er-Jubiläum anstecken. Die Models marschierten über Plakate und Slogans aus den Sechzigern, die Kollektion? Ein farbenfroher Mix aus knappen Minis, Maxi-Kleidern und Patchwork-Elementen, die Botschaft: Frauen dürfen alles tragen.

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Dior

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Dior

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Kreativchef Anthony Vaccarello hielt bei Saint Laurent an der bewährten Mischung aus rasanten schulterfreien Minikleidern und tiefen Ausschnitten fest. Auffällig diesmal: Die Schultern fielen noch einen Tick breiter aus. (Dieser Trend war bereits in Mailand zu beobachten.)

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Saint Laurent

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Dries Van Noten, der zu den letzten unabhängigen Designern im Modebusiness gehört, zeigte eingezogene und geraffte Blusen, Mäntel mit Tunnelzug, federbesetzte Röcke und Kleider mit Blumenstickereien – seine Stammkunden werden es ihm danken.

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Dries Van Noten

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Der 28-jährige Simon Porte Jacquemus, Spezialist für eigenwillige, sexy Kollektionen, verkündete während der Modewoche, er werde demnächst auch Mode für Männer machen. Wie der Jacquemus-Mann aussehen wird? Sicher mindestens so atemberaubend sexy wie die Frauen.

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Jacquemus

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Wenn ein Designer in Paris gegen die nächste heraufziehende Kälte gewappnet zu sein scheint, dann ist das John Galliano. Er vermummte seine Models auf dem Margiela-Laufsteg in Oversize-Parkas und Kunststoffjacken (das Thema Kunststoff lässt gerade niemanden in der Mode kalt) und drückte ihnen dicke Decken unter die Arme. Der nächste Winter wird kommen!

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Margiela

(red, 2.3.2018)

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