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Solid: Jakob Pöltl.

Foto: Reuters/Sokolowski

Toronto/Boston (Massachusetts) – Die Toronto Raptors haben den Schlager der Eastern Conference in der National Basketball Association (NBA) deutlich für sich entschieden. Sie setzten sich in der Nacht auf Donnerstag (MESZ) gegen die Boston Celtics mit 96:78 durch. Platz eins im Osten vor dem Start in die Play-offs dürfte den Kanadiern bei drei Siegen Vorsprung und nur mehr vier ausstehenden Spielen nicht mehr zu nehmen sein.

Entscheidend für den Sieg Torontos war die Defensivleistung. Offensiv hatten auch die Raptors schon deutlich bessere Tage erlebt. Freilich war beiden Teams im Air Canada Centre anzumerken, dass sie auch am Vortag im Einsatz waren. Nach einem verhaltenen Start und einem 14:20-Rückstand nach zwölf Minuten dominierten die Gastgeber ab dem zweiten Viertel das Spiel. Schon zur Pause lagen sie 43:33 voran. Der Rekordmeister schaffte kein Comeback mehr.

DeMarDeRozan (16), Serge Ibaka und Fred VanVleet (je 15) führten die Kanadier als Scorer an. Delon Wright war mit acht Punkten, neun Rebounds und acht Assists der auffälligste Spieler. Der Wiener Jakob Pöltl steuerte in 16:48 Minuten Einsatzzeit neun Zähler (ohne Fehlwurf), drei Rebounds und einen Ballgewinn bei. "Mit einer Zwölfer- Rotation haben wir eine super Defensiv-Leistung hingelegt. Einen Sieg benötigen wir noch, um Platz eins im Osten zu fixieren", jubelte der 22-jährige Center.

Rekord

Die Kanadier halten jetzt bei einer 56:22-Bilanz. Damit haben sie ihren Clubrekord an Erfolgen aus 2015/16 (56:26) bereits eingestellt. In der Nacht auf Samstag geht es im vorletzten Heimspiel der regulären Saison gegen die Indiana Pacers.

Die Philadelphia 76ers feierten mit einem 115:108 bei den Detroit Pistons den zwölften Sieg in Serie. Sie warfen damit das Team aus "Motown" endgültig aus dem Rennen um die Play-off-Plätze und schlossen selbst in der Tabelle zu den Cleveland Cavaliers (48:30) auf. Im Osten stehen alle acht Teilnehmer an der Postseason fest. Neben Toronto, Boston, Cleveland und Philadelphia sind dies Indiana, Miami Heat, die Washington Wizards und Milwaukee Bucks. Eines der drei letztgenannten Teams wird der Gegner von Pöltl und Kollegen zum Play-off-Auftakt sein.

In der Western Conference rittern noch sieben Clubs um fünf Plätze. Weiterhin zittern muss u.a. der fünffache NBA-Champion San Antonio Spurs nach einem 112:122 n.V. bei den Los Angeles Lakers.(APA, 5.4.2018)

Ergebnisse der National Basketball Association (NBA) vom Mittwoch: Toronto Raptors (Jakob Pöltl mit neun Punkten und drei Rebounds in 16:48 Minuten) – Boston Celtics 96:78, Detroit Pistons – Philadelphia 76ers 108:115, Orlando Magic – Dallas Mavericks 105:100, Atlanta Hawks -Miami Heat 86:115, New Orleans Pelicans – Memphis Grizzlies 123:95, Los Angeles Lakers – San Antonio Spurs 122:112 n.V.