Dreckiges Geschirr in der Abwasch findet sich oft in WGs aber auch in Gemeinschaftsküchen von Studierendenheimen ist das keine Seltenheit. Wie sind Ihre Erfahrungen?

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Der Studienbeginn bedeutet für viele, aus dem elterlichen Nest auszuziehen. Studiert man in einer anderen Stadt, stellt sich die Frage, wie und wo man wohnen möchte. Einerseits kommt es auf die finanziellen Möglichkeiten an, andererseits darauf, ob man es vorzieht, lieber alleine oder mit Mitbewohnern zu leben. 18 Prozent der Studierenden wohnen laut der Studierenden-Sozialerhebung 2015 bei den Eltern, 24 Prozent in einer Wohngemeinschaft, neun Prozent in einem Studierendenheim und 47 Prozent in einem eigenständigen Haushalt.

1.130 Euro haben Studierende laut der Sozialerhebung durchschnittlich im Monat zur Verfügung. Meist nehmen die Ausgaben für das Wohnen einen erheblichen Teil ein. Zwischen 300 und 400 Euro geben Studierende demnach für das Wohnen aus, was zwischen 26 und 35 Prozent des Monatsbudgets ausmacht.

In einem Studierendenheim zu wohnen bedeutet nicht unbedingt, günstig zu wohnen. Denn Heimzimmer im gehobenen Preissegment sind keine Seltenheit mehr. Ein Vorteil der privaten Studierendenheime ist für Poster "andix222", dass man sich um nichts kümmern muss:

Die aktuellen Preise für Studierendenheime erschrecken User "farnunea" sehr, der in einem Doppelzimmer, in einem Einzelzimmer, in einer WG und alleine gewohnt hat:

Studierendenheime sind eine gute Möglichkeit, relativ rasch und unkompliziert in einer neuen Stadt eine Unterkunft zu finden. Und sie haben den Vorteil, sich mit der Stadt und der Infrastruktur erst einmal vertraut zu machen, bevor man vielleicht auf Wohnungssuche geht. User "sminchen" sieht aber mehr Vorteile in einer WG:

Und auch Poster "Swordfish2406" erinnert sich an kleine Zimmer und grausige Küchen:

Gute Erinnerungen hat User "achiever" an das Lerchenfelder Heim:

Welche Erfahrungen haben Sie beim Wohnen als Student oder Studentin gemacht?

Wo sind die Vor- und Nachteile der jeweiligen Wohnform? Was war einfach nur legendär im Studierendenheim oder in der WG? Und was hat so richtig genervt? (haju, 17.4.2018)