Als Wolle-Spender durften Schafe bei der Mailänder "Wool Week" 2015 nicht fehlen. In Kürze dürften sie auch das Stadtbild Roms prägen.

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Rom – Das Tier der italienischen Hauptstadt ist die Wölfin, die einst Gründervater Romulus und seinen Bruder Remus ernährt hat. Oder die kapitolinischen Gänse, die 387 v. Chr. Alarm schlugen als die Kelten Rom plündern wollten. Bald dürfte man die ewige Stadt jedoch mit wolligen Pflanzenfressern verbinden.

Denn die römische Stadtregierung will zum Rasenmähen keine Rasenmäher mehr verwenden – sondern Schafe und Ziegen sollen in den Parks von Rom das Gras und Unkraut fressen. Damit kann die Stadt-Verwaltung von Rom Geld sparen. Sie muss dann keine Rasenmäher mehr kaufen und auch keine Gärtner bezahlen. Im Gegenteil: Den felligen Rasenmähern wird ihre Arbeit so richtig schmecken. (red/APA, 17.05.2018)