Morgen läuten in London die Hochzeitsglocken: Prinz Harry und Schauspielerin Meghan Markle geben sich das Ja-Wort. An welchen Ort es die Vermählten danach in die Flitterwochen zieht, ist noch nicht offiziell bestätigt, jedoch wird in der britischen Presse Namibia als mögliche Destination gehandelt. Wo es für die europäischen Royals in der Vergangenheit auf Hochzeitsreise ging, hat ein Reiseshopping-Sender ermittelt.

Schottland
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Die britischen Royals bleiben ihrer Heimat treu

Das englische Königshaus zieht es nicht in die Ferne, wenn es in die Flitterwochen geht. Für gleich vier Thronfolgerpaare ging die Hochzeitsreise ins britische Schottland. Auch die royale Yacht Britannia wird gerne nach Eheschließungen fürs erste Liebesglück genutzt: Wie schon Prinz Charles und Lady Di zelebrierten Prinzessin Anne und ihr Partner Mark Phillips 1973 ihren Honeymoon auf dem schwimmenden Palast. Eine Kreuzfahrt ins Glück war es nie: Beide Ehen wurden später wieder geschieden.

Prinz William und Herzogin Kate – Hochzeitsreise auf die Seychellen

Für den zweiten Rang der britischen Thronfolge ging es weiter weg. 2011 ließen Kate und William ihre Seelen nach der Hochzeit auf der seychellischen Ile du Nord baumeln. Nur ein Jahr später taten es ihnen die schwedische Prinzessin Madeleine und ihr Gatte Christopher O’Neill gleich und residierten während ihrer Flitterwochen auf der luxuriösen Privatinsel im indischen Ozean.

St. Moritz
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Flitterwochen in Europa beliebt bei den Royals

Für König Harald V. von Norwegen und seine Angetraute Sonja war die Anreise nur kurz: Sie blieben nach der Trauung zuhause und genossen die nordische Natur. Viel gefeiert haben dürfte hingegen das niederländische Königspaar um König Willem-Alexander und seine Gattin Máxima. Sie verbrachten ihre Flitterwochen im alpinen Ferienort St. Moritz, der für sein ausschweifendes Nachtleben bekannt ist.

Die Globetrotter unter den Royals sind die Dänen

Beim dänischen Adel stehen Mexiko, Argentinien und Co. ganz oben auf der Liste der beliebtesten Destinationen. Neben dem Königspaar um Margrethe II. und Prinz Henrik nahmen sich zwei weitere frisch vermählte Paare der dänischen Thronfolge den amerikanischen Kontinent als Reiseziel ihrer Flitterwochen. Die längste Reiseroute legte der belgische König Philippe zurück, der mit seiner Ehefrau Mathilde nach Indien aufbrach.

Indien
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Schweden verbringen ihre Flitterwochen am Meer

Besonders reisefreudig ist das schwedische Königshaus, wenn es in die Flitterwochen geht: Ob Hawaii, die Fidschi-Inseln oder Tahiti: Meist erholen sich die skandinavischen Royals unter Palmen am Strand von den Hochzeits-Strapazen. Auch das monegassische Königspaar um Albert und Charlène zog es in die Ferne nach Südafrika, wo die Braut beheimatet ist.

Spanisches Königspaar flitterte am längsten

Die Krone im Rennen um die ausgedehntesten Flitterwochen holen sich die spanischen Royals König Felipe VI. und seine Frau Letizia von Spanien. Bei einer Rundreise durch das Heimatland wurden sechs verschiedene Destinationen in Europa, Asien und Ozeanien angesteuert. (red, 18.5.2018)