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Foto: Reuters/TYRONE SIU

New York – Digitale Währungen wie Bitcoin haben bisher ein schwarzes Jahr hinter sich, doch der große US-Vermögensverwalter Fidelity Investments macht Anhängern wieder etwas Hoffnung. Der Finanzriese, der in seinen Fonds mehr als 7,2 Billionen Dollar (6,2 Bio Euro) an Anlegergeld verwaltet, gab am Montag (Ortszeit) die Gründung einer Tochterfirma für Kryptowährungen bekannt.

Das Fidelity Digital Asset Services genannte Unternehmen solle Profianlegern wie Hedgefonds oder Family Offices Dienstleistungen zum Handel von Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten bieten. Das Ziel sei, solche Anlagen zugänglicher für Investoren zu machen, erklärte Fidelity-Chef Abigail P. Johnson in der Mitteilung.

Am Markt sorgte die Nachricht zwischenzeitlich für starken Kursauftrieb – zeitweise stieg der Preis für einen Bitcoin an der Online-Börse Coinbase am Montag um mehr als zehn Prozent auf fast 6.700 Dollar. Zuletzt notierte er allerdings nur noch rund vier Prozent im Plus. Auf Jahressicht betrachtet bleiben die Verluste nach dem Ende 2017 erreichten Rekordhoch bei rund 20.000 Dollar indes gewaltig. (APA, 16.10.2018)