Der Hurrikan Michael hat in der vergangenen Woche große Schäden entlang der Südostküste der USA angerichtet.

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Miami – Die Zahl der Toten nach den Verwüstungen durch Hurrikan Michael in Florida und drei weiteren US-Bundesstaaten ist auf mindestens 26 angestiegen. Alleine in Floridas Bay County, wo der Hurrikan in der vergangenen Woche auf Land getroffen war, bestätigten die Behörden am Dienstag die Zahl von zwölf Toten, die im Zusammenhang mit dem Sturm stehen.

Damit sind nach Zählung von US-Medien mindestens 26 Menschen in der Folge von Michael getötet worden, die "Washington Post" berichtete sogar von 28 Toten. Bei weiteren Toten wird noch untersucht, ob ihr Ableben im Zusammenhang mit dem Sturm gestanden haben könnte.

Große Schäden

Michael hatte in der vergangenen Woche große Schäden in Florida und weiteren Staaten entlang der Südostküste der USA angerichtet: in Georgia, South Carolina, North Carolina und Virginia. Einzelne Ortschaften wurden großflächig zerstört, Häuser stürzten ein, Bäume knickten reihenweise um. Zeitweise waren Hunderttausende Menschen ohne Strom. Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump hatten sich am Dienstag einen persönlichen Eindruck über die Sturmschäden in Florida verschafft. (APA, 17.10.2018)