In Großbritannien plagen sich O2-Nutzer nach wie vor mit Problemen.

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Derzeit kommt es in verschiedenen Mobilfunknetzen weltweit zu erheblichen Problemen. Zahlreiche Kunden verschiedener Provider klagen über Ausfälle von Sprachverbindungen und mobilem Internet. Erwischt hat es laut Techcrunch unter anderem den Betreiber O2 in Großbritannien und das Netz von Softbank in Japan.

Veraltetes Zertifikat wohl schuld

Der Schuldige hinter der Misere ist bereits gefunden. In einer Presseaussendung räumt der Netzwerkausrüster Ericsson ein, dass es zu Softwareproblemen bei eigenen Geräten gekommen ist. Laut einer ersten Analyse soll ein abgelaufenes Zertifikat dafür gesorgt haben, dass das Telekomequipment derzeit den Dienst versagt. Weitere Untersuchungen seien aber bereits eingeleitet worden.

Das Unternehmen erklärt weiters, dass man mit Hochdruck daran arbeite, die Auswirkungen in Grenzen zu halten und die Herstellung der Mobilfunkdienste wieder zu ermöglichen. Man weist darauf hin, dass nur eine "begrenzte Anzahl" an Handynutzern betroffen sei. Die fehlerhafte Software solle baldmöglichst ersetzt werden.

Nach wie vor kommt es zu Problemen bei O2 UK (Stand: 12:30 Uhr).
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Begonnen haben die Störungen bereits am gestrigen Donnerstag. Ein Großteil der Probleme soll mittlerweile auch behoben sein. Laut Down Detector haben O2-Kunden in Großbritannien aber nach wie vor (Stand: Freitagmittag) mit Ausfällen zu kämpfen. (red, 07.12.2018)