Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist nun "online".

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Rund 3,9 Milliarden Menschen weltweit nutzen das Internet. 51,2 Prozent und damit erstmals mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung habe Zugang zum www, teilte die Internationale Fernmeldeunion (ITU), eine UN-Sonderorganisation, am Freitag in Genf mit.

Die Entwicklung der Nutzerzahlen des World Wide Web wird vor allem in Entwicklungsländern deutlich. Dort nutzen laut ITU mittlerweile 45,3 Prozent der Bevölkerung das Internet – 2005 waren es noch 7,7 Prozent.

Afrika holt auf

Einen besonders großen Sprung machte die Zahl der Internetnutzer in Afrika. Vor 13 Jahren hatten dort 2,1 Prozent der Bevölkerung einen Internetzugang, 2018 sind es 24,4 Prozent. Die Nutzerzahlen in reicheren Ländern stiegen im Vergleich zu 2005 von 51,3 Prozent auf heute 80,9 Prozent an.

ITU-Chef Houlin Zhao sprach von einem "wichtigen Schritt in Richtung einer inklusiven globalen Informationsgesellschaft". Allerdings würden immer noch zu wenige Menschen von den Vorteilen der Digitalwirtschaft profitieren, fügte er hinzu. Deshalb forderte er gleichzeitig mehr Unterstützung für "Technik- und Geschäftsinnovationen, sodass die digitale Revolution niemanden mehr offline lässt". (APA, 07.12.2018)