Der umstrittene chinesische Technologiekonzern Huawei will Insidern zufolge Sicherheitsprobleme in Großbritannien angehen. Das Unternehmen habe zugesagt, vom britischen Geheimdienst GCHQ monierte Risiken zu beheben, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Freitag zur Nachrichtenagentur Reuters. Einer der Informanten sagte, Huawei habe sich verpflichtet, dafür zwei Milliarden Dollar aufzuwenden. Die Behörde hatte in einem Bericht angegeben, dass Ausrüstung von Huawei die Sicherheit von Telekommunikationnetzen in Großbritannien gefährde. Von Huawei war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Kein Einfluss auf Handelsgespräche

Die Huawei-Affäre wird laut US-Präsident Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow die Handelsgespräche mit der Volksrepublik nicht beeinflussen. Der chinesische Technologiekonzern sei schon vor längerer Zeit hinsichtlich einer Verletzung von Iran-Sanktionen gewarnt worden, sagte Kudlow am Freitag dem Sender CNBC. Er sei dennoch optimistisch, was die Handelsgespräche angehe. (Reuters, 7.12.2018)