Torschütze Michael Obafemi, Trainer Ralph Hasenhüttl und ihre Kollegen hatten Spaß in Huddersfield.

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London – Zwei Anwärter auf den englischen Fußball-Meistertitel haben am Samstag in der Premier League überraschende Heimniederlagen kassiert. Titelverteidiger Manchester City verlor gegen Crystal Palace 2:3, Chelsea zog gegen Leicester City mit 0:1 den Kürzeren. Dafür gab es für Southampton den nächsten Erfolg. Der von Ralph Hasenhüttl betreute Klub gewann in Huddersfield 3:1.

Southampton schaut nach oben

Durch den zweiten Sieg in Folge – in der Vorwoche wurde Arsenal besiegt – verbesserten sich die Südengländer zumindest vorerst auf Platz 16 und haben drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Die Treffer für Southampton erzielten Nathan Redmond (15.), Danny Ings (42./Elfmeter) und Michael Obafemi (71.). Das Ehrentor der Gastgeber gelang Philip Billing (58.).

Schock für Citizens

In Manchester schien nach der Führung der Citizens durch Ilkay Gündogan (27.) alles nach Plan zu laufen, doch die Gäste präsentierten sich in ihren Kontern eiskalt und stellten durch Jeffrey Schlupp (33.), ein Traumtor von Andros Townsend (35.) und einen Elfmeter von Luka Milivojevic (51.) auf 3:1. City glückte durch Kevin de Bruyne (85.) nur noch Resultatskosmetik, kurz nachdem ein Freistoß von Leroy Sane am Aluminium gelandet war.

Vardy erledigt Chelsea

Auch Chelsea erging es nicht besser. Die Londoner mussten sich Leicester (Christian Fuchs Ersatz) vor eigenem Publikum mit 0:1 geschlagen geben, das entscheidende Tor ging auf das Konto von Jamie Vardy (51.). Chelsea liegt nun als Vierter schon elf Punkte hinter Spitzenreiter Liverpool, dem Zweiten ManCity fehlen auch schon vier Zähler auf die "Reds".

Trainereffekt bei ManUnited

Bei Manchester United hat es indes einen Trainereffekt gegeben. Englands Fußball-Rekordmeister gewann nach dem Rauswurf von Jose Mourinho das erste Spiel unter Interimscoach Ole Gunnar Solskjaer auswärts gegen Cardiff City mit 5:1 und ist damit weiterhin Tabellensechster. Die Tore für die "Red Devils" erzielten Marcus Rashford (3.), Ander Herrera (29.), Anthony Martial (41.) und Jesse Lingard (57./Elfmeter, 90.).

Watford gewann bei West Ham 2:0 und verbesserte sich zumindest vorerst an die sechste Stelle. Ein Österreicher-Duell gab es nicht, weil Marko Arnautovic noch nicht matchfit ist und Sebastian Prödl wieder einmal nicht im Kader stand. (APA, 22.12.2018)