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Los Angeles – In der Debatte um den besten Basketballer der Geschichte sah sich LeBron James durch den NBA-Titelgewinn mit den Cleveland Cavaliers 2016 an der Spitze seines Sports. "Das hat mich zum größten Spieler aller Zeiten gemacht", sagte der 34 Jahre alte Superstar der Los Angeles Lakers in einer Dokumentation des US-Senders ESPN über sein damaliges Selbstbild.

Angeführt von James kamen die Cavs vor zweieinhalb Jahren nach einem 1:3-Rückstand gegen die favorisierten Golden State Warriors zurück und holten im siebenten Spiel den ersten Titel ihrer Geschichte. Der dreimalige NBA-Champion wurde als wertvollster Spieler der Finales ausgezeichnet.

Die Dürre

"Ich war super, super begeistert, für Cleveland zu gewinnen wegen der 52 Jahre währenden Dürre. Die erste Welle an Emotionen war, als jeder mich weinen gesehen hat", sagte James. Ein großes Sportteam aus Cleveland hatte zuvor seit 1964 keinen Titel mehr gewonnen. Diese Errungenschaft habe ihm das Gefühl gegeben, der größte Basketballer der Geschichte zu sein. "Das war wahrscheinlich das einzige Mal in meiner Karriere, dass ich gedacht habe: Oh, verdammt, es ist, als ob du etwas Besonderes getan hast."

Viele Experten sehen Michael Jordan oder James als Beste der Geschichte an. James hat in seiner Karriere bisher drei Meisterschaften gewonnen und wurde viermal als MVP (wertvollster Spieler) der Saison ausgezeichnet. Jordan holte mit den Chicago Bulls sechs Titel und war fünfmal MVP. James trägt die Trikotnummer 23 wegen Jordan. (APA, 31.12.2018)