In den Gräbern befanden sich Skelette in hockender Position.
Foto: AP/Egyptian Antiquities Authority

Kairo – Archäologen haben im ägyptischen Nildelta jahrtausendealte Grabstätten entdeckt. Rund 20 der Gräber, die 140 Kilometer nördlich der Hauptstadt Kairo gefunden wurden, seien etwa 5.000 Jahre alt. Sie stammten aus der prädynastischen Zeit (etwa 4000-3000 v. u. Z.), gab der Leiter der ägyptischen Antikenbehörde, Aiman Aschmawi, bekannt.

In den Gräbern befänden sich noch Skelette der Toten in hockender Position. Allerdings seien viele der Begräbnisstätten in keinem guten Zustand.

In Kom al-Cholgan wurden Grabstätten aus der Zweiten Zwischenzeit gefunden.
Foto: AP/Egyptian Antiquities Authority

Zudem seien in der Region von Kom al-Cholgan weitere Gräber aus der Zweiten Zwischenzeit (ca. 1650-1550 v. u. Z.) gefunden worden. Darin hätten sich die Überreste von Tieren und Artefakte aus Keramik befunden.

Nähere Angaben zu den Ausgrabungen gab es nicht. Erst im Dezember waren Forscher in der Nekropole Sakkara bei Kairo auf ein außergewöhnlich gut erhaltenes 4.400 Jahre altes Priestergrab gestoßen. (APA, red, 24.1.2019)