In Westminster glaubt man nicht an die heilende Wirkung eines Aufschubs.

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London – Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird sich laut Verkehrsminister Chris Grayling nicht verzögern. "Ich habe an jeder Kabinettssitzung teilgenommen und es hat keine Gespräche über eine Verzögerung über den 29. März hinaus gegeben", sagte Grayling im Interview mit dem "Telegraph". "Wir werden Artikel 50 nicht verlängern."

Sollte Großbritannien ohne Vertrag die Europäische Union verlassen, müsse die EU dafür die Verantwortung übernehmen. "Wenn sie nicht zu Kompromissen bereit sind, wenn sie nicht bereit sind, mit uns zusammenarbeiten, um eine gemeinsame Grundlage zu finden, dann fällt es auf sie zurück." Die EU lehnt Neuverhandlungen ab. (APA, 5.2.2019)