Patriots-Safety Duron Harmon pfeift auf Donald Trump.

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Der frischgebackene Super-Bowl-Champion Duron Harmon von den New England Patriots wird wie viele andere Titelgewinner vor ihm auf den traditionellen Meisterempfang bei US-Präsident Donald Trump verzichten. "Die wollen mich nicht im Weißen Haus haben", sagte der NFL-Footballer dem Promi-Portal TMZ.

Über ein Treffen mit dem früheren Präsidenten Barack Obama würde sich Harmon freuen. "Das wäre cool", sagte der 28-Jährige, der sich am Sonntag im 53. Super Bowl mit den Patriots gegen die Los Angeles Rams durchgesetzt hatte (13:3).

Nach dem Gewinn des 51. Super Bowls vor zwei Jahren hatten die Patriots Trump besucht. Einige Spieler, darunter Star-Quarterback Tom Brady, waren aber nicht mitgereist. Brady verzichtete damals, um Zeit mit seiner Familie zu verbringen – so zumindest die offizielle Erklärung.

Zuletzt hatten sich die Golden State Warriors mit Obama getroffen. Der NBA-Champion war nach seinem Titelgewinn im vergangenen Jahr vom umstrittenen Trump ausgeladen worden. Zuvor hatte unter anderem Basketball-Superstar Stephen Curry angekündigt, die Einladung des Präsidenten ausschlagen zu wollen.

Auch die Philadelphia Eagles, im Vorjahr Super-Bowl-Gewinner, lud Donald Trump wegen des Hymnenstreits in der NFL aus. Der Präsident hatte Spieler, die gegen Diskriminierung und Polizeigewalt protestierten, wiederholt öffentlich harsch kritisiert und sich damit auch den Zorn der Eagles zugezogen. (sid, 5.2.2019)