Genf – Im Iran sind bei einem Selbstmordanschlag auf die Revolutionsgarden einem Agenturbericht zufolge am Mittwoch mindestens 27 Soldaten der Elitetruppe getötet worden. Der Angriff habe sich im Südosten des Landes ereignet, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim.

Nach Angaben der Revolutionsgarden brachte der Attentäter ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug an einem Bus der Garden zur Explosion. Der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge bekannte sich die sunnitische Gruppe Jaysh al-Adl (Armee der Gerechtigkeit) zu dem Anschlag. Die Gruppe fordert mehr Rechte für die ethnische Minderheit der Baluschi.

Drogenschmugglerroute

Das Attentat ereignete sich demnach an der Fernstraße zwischen den Städten Sahedan und Chasch. Das Gebiet nahe der Grenze zu Pakistan gilt wegen der Aktivitäten militanter Gruppen und von Drogenschmugglern als gefährlich. (Reuters, 13.2.2019)