So begann es: Nachdem der Drache von der ISS abgelegt hatte, wurde es noch einmal spannend.
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Cape Canaveral – Es sieht ganz danach aus, als wäre der für die Zukunft durchaus bedeutsame Flug des Crew Dragon von Space X ein voller Erfolg geworden: Nachdem die unbemannte Raumkapsel Freitagvormittag von der Internationalen Raumstation abgedockt hatte, trat sie ihren fünfstündigen Heimflug zur Erde an – und hat diesen mit einer Fallschirmlandung im Atlantik planmäßig beendet. Space X twitterte umgehend Bilder vom "Splashdown":

Nachdem Schiffe die Kapsel wieder an Land gezogen haben, wird sie genauestens untersucht werden – ganz besonders gilt dies für den sensorgespickten Dummy, den sie bei diesem Flug anstelle von Menschen an Bord hatte. Immerhin soll der Crew Dragon in Zukunft als neue regelmäßig verkehrende Astronautenfähre fungieren, die erste bemannte Mission soll idealerweise noch heuer stattfinden. Die NASA nannte das Projekt bereits im Vorfeld einen Meilenstein in der Geschichte der Raumfahrt.

Ziel der USA ist es, wieder selbst bemannte Flüge zur Raumstation zu schicken und nicht länger von Russland abhängig zu sein. Seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms der NASA im Jahr 2011 können Astronauten nur noch mit russischen Sojus-Kapseln zur ISS gelangen. Die USA wollen künftig stärker auf private Unternehmen für bemannte Missionen ins All setzen. (red, APA, 8. 3. 2019)

Und so endete es: mit Gefühl und Wellenschlag.
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Nur so blütenweiß wie beim Start ist der Drache nach dem feurigen Ritt durch die Atmosphäre nicht mehr.
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