Kein guter Tag für den US-Präsidenten, aber ein guter Tag für die Umwelt.

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Washington/Anchorage – Eine US-Bundesrichterin hat die von US-Präsident Donald Trump verfügte Ausweitung der für Öl- und Gassuche zulässigen Gebiete in der Arktis und im Atlantik einkassiert. Trumps Versuch, die von seinem Vorgänger Barack Obama eingerichteten Schutzzonen aufzuheben, seien ungesetzlich, urteilte die Richterin Sharon Gleason aus Alaska.

Damit dürfen in der arktischen Tschuktschensee, der Beautfortsee im Nordpolarmeer und in einem breiten Streifen vor der US-Ostküste keine Ölprospektionen (Aufsuchung) vorgenommen werden. Dem Urteil zufolge durfte Obama zwar nach dem Gesetz zum Vorküstengebiet (Outer Continental Shelf Lands Act) die Schutzgebiete ausweiten. Eine Verkleinerung muss jedoch vom Kongress beschlossen werden. (APA, 20.3.2019)