Der Oppositionsaufmarsch in Caracas.

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Zur Unterstützung Maduros demonstrierten Milizen.

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Caracas – Im Machtkampf in Venezuela sind am Samstag landesweit erneut tausende Anhänger des Oppositionsführers Juan Guaidó auf die Straße gegangen. Sie protestierten in der Hauptstadt Caracas und in anderen Städten gegen den umstrittenen Präsidenten Nicolás Maduro.

In der zweitgrößten Stadt Maracaibo im Westen des Landes seien bei der gewaltsamen Auflösung einer Demonstration zwei Abgeordnete der Opposition vorübergehend festgenommen worden, sagte die Parlamentarierin Adriana Pichardo. Die Abgeordnete Elimar Díaz sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Protest in Maracaibo sei von Sicherheitskräften "brutal" unterdrückt worden. Dort seien Panzer eingesetzt worden. Zudem sei aus Hubschraubern Tränengas auf die Demonstranten abgeworfen worden.

Der selbsternannte Übergangspräsident Guaidó hatte am Freitagabend zu den neuen Massenprotesten aufgerufen. Auch Maduro mobilisierte seine Anhänger, am Samstag demonstrieren tausende Menschen in Caracas gegen den "Imperialismus".

Der Machtkampf zwischen Maduro und Guaidó lähmt das Land schon seit Monaten. Venezuela leidet zudem unter einer beispiellosen Wirtschaftskrise mit dramatischen Versorgungsengpässen. In den vergangenen Wochen kam es wiederholt zu massiven Stromausfällen. (APA, AFP, 6.4.2019)